DIE IDEE
Unser 2. Gedankenskulpturfestival, das am 19. Januar 2013 im Exhaus Trier stattfinden wird, spannt ein Netz aus verschiedenen Disziplinen der Kunst / Musik / Skateboarding / Wissenschaft. Aufstrebende junge Künstler / Skater / Wissenschaftler aus Berlin / London / Trier / Amsterdam / Köln prallen aufeinander, reiben aneinander und verschmelzen mit ihren Werken zu einer einzigartigen und vorher nie dagewesenen Symbiose.
Knotenpunkt dieses Netzes ist das Thema Wahrnehmung. Das erste Festival beschäftigte sich mit dem sinnlichen Aspekt der Wahrnehmung. Thema des kommenden Festivals ist die Realität, die Wahrnehmung von Streetart und Subkulturen.
Ausstellung: Rohe Fotografien, die die Härte der Straße symbolisieren / Zarte Installationen, die die verborgene Sehnsucht der Subkulturen beschreiben / Klare Projektionen, die die Direktheit der Realität transformieren / Diffuse Mode, das Menschenkomplex widerspiegelt. Junge Studenten von Kunsthochschulen aus Amsterdam / New York / Berlin / London stellen aus.
// Skateboarding //
Tobias Kleinschmidt
RWTH Aachen
Tobias Kleinschmidt, Architektur Student an der RWTH Aachen, hat für das Gedankenskulptur Festival ein Skate-Obstacle entworfen. Das Obstacle kann an dem Tag von jedem Besucher geskatet werden. Anschließend wird das Obstacle in der Skatehalle in Trier unterkommen.
// Musik //
Touchy Mob ist die Affäre eines warm herumspukenden Folksongs mit der Körpersprache von Beats. Für den Tanzboden gemeint, wachsen seine Lieder und Tracks auf dem Grund kurzer, bewundernder Blicke statt kontinuierlichem Einfluss. Die Musik entwickelt Pointen, die völlig unterschiedlich im Klang sein können, doch verwandt sind in grober Ästhetik und Stimmung. Keine dichte Masse, aber eine Masse zum Sich-darin-verlieren.
Link: http://touchymob.com/
// Party //
MIL3¥ $3RI•VS
Djane Miley Serious aus Toulouse wird uns den Abend mit geilem Bass und heißer Tanzmusik versüßen. Eine Mischung aus RnB und Dancehall, gespickt mit einer Prise 90er Jahre Techno die garantiert jeden umhauen wird.
// Musik //
Man weiß zwar nicht so recht, wie man den Namen von Xul Zolar aussprechen soll, doch dafür umso mehr, wie man dazu tanzen soll. Hier mischt sich poppiger Indie mit Melodien à la Bloc Party und Fleet Foxes mit vertrackten Synthesizer-Klängen und hallendem Gesang.
Die drei Jungs verstecken sich nicht vorm Pop, doch schaffen es, dabei nicht gefällig und beliebig zu sein. Die Stimmungswechsel in ihren Songs spiegeln die Facettenreichheit der Kölner Musiker wieder. Hallender Gesang, hakenschlagende Gitarrenmelodien, tiefe Synthesizerbässe und nervöses Schlagzeug – das ist das Rezept, das Xul Zolars Songs so tanzbar und zugleich interessant macht.
Ronald Röttel, Marin Geier und Tim Gorinski wissen, wie sie ihre Freude am Experimentellen dosieren müssen, um den Song nicht zu zerstören. Ihre Musik schlägt die Brücke zwischen elektronischer Klangästhetik und eingängiger Popkomposition, die undeutscher nicht klingen könnte. Die gerade mal Anfang 20-Jährigen klingen dabei so selbstsicher und konsistent, dass man kaum glauben kann, dass sie erst im Frühjahr 2011 musikalisch zueinander fanden. Ihre Punk- und Hardcore-Vergangenheit haben sie an den Nagel im Bandproberaum gehangen, findet sich aber in einigen Aspekten ihrer Indie-Songs wieder.
